Bei den meisten C-extensions die ich in den letzten Jahre gesehen habe fielen mir immer wieder die gleichen Probleme auf:
- schwere und oft nur mit zwei Händen zu bedienende Klemmen
- ein Mangel an Präzision in der Tonhöhe
- grobes, großes Erscheinungsbild sowohl der Hebel als auch der Extension
- Befestigung an der Schnecke mittels Schrauben
- schwere Bespielbarkeit durch zu hohe Saitenlage am Obersattel
Bei der Planung meiner C-extension habe ich probiert diese Probleme zu lösen.
Die von mir entwickelte Klemme ist leicht mit einer Hand zu bedienen wobei die Saite, wie beim Fingerdruck, von oben exakt auf die richtige Stelle auf dem Griffbrett gedrückt wird. Die Tonhöhe kann genau eingestellt werden und bei geöffneter Klemme bleibt genug Platz um die Saite mit dem Finger greifen zu können. Da der Mechanismus des Hebels auf einer Rolle gelagert ist, arbeitet er leise und verschleißfrei. Ebenso verbrauchen sich die Andruckgummis nur sehr langsam, da diese nicht über die Saite geschoben sondern von oben aufgedrückt werden.
Die C-extension selbst wird allein durch den Saitenzug auf ihrem Platz gehalten. Bei einer speziellen Version der Extension kann die Saite um die Schnecke herum geführt werden. So bleibt die Volute in originalem Zustand erhalten - ohne jegliche Schraublöcher oder Bohrungen.
Bei der Konstruktion der C-extension bin ich stets um eine Formgebung bemüht die zum jeweiligen Bass passt und den Charakter der Schnecke möglichst gering beeinflusst.